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Tonmodell für den Designprozess: „Auto in Form gebracht“

Die Miniversion des legendären 2000 GT aus Ton ist beim Supra Day ein echter Hingucker. Für die Modellierer Ashley Woodford, Saki Nagata-Bischoff und Atsushi Otawara gehören Stücke wie diese zum Arbeitsalltag. Ihre Aufgabe ist es unter anderem, Tonmodelle aus den Designentwürfen für die Autos herzustellen. So auch beim Design des neuen Toyota GR Supra. Die Modellage ist ein bedeutender Schritt im Rahmen des Entwicklungsprozesses: Anhand des Modells können die Designer das tatsächliche Volumen, die Größenverhältnisse und die räumliche Wirkung des Autos einschätzen.

Das Designkonzept für ein neues Auto lässt sich heutzutage zwar auch beim 3D-Modelling am Computer darstellen, das Modellieren in Ton kann dies aber nicht ersetzen. Da sich das Muster aus Ton anfassen lässt, können die Entwickler die Kurven des neuen Autos auch haptisch bewerten; ob ein Auto sich gut anfühlt, kann die Computersimulation dagegen nicht beurteilen. Ein weiterer Pluspunkt für den Naturwerkstoff: Ton ist ein sehr flexibles Material, so dass sich am Modell mit Leichtigkeit Veränderungen vornehmen lassen.

Als Besucher des Supra Day wissen wollen, ob das 2000 GT Modell aus Ton denn auch zu kaufen sei, scherzt Atsushi Otawara: „Dann würde es mit Sicherheit eine Million Euro kosten. Fast so viel wie der echte 2000 GT, wenn denn ein Fahrzeug zum Verkauf stehen würde.“ Für ein Deko-Stück dann vielleicht doch ein bisschen zu teuer.

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